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Lebensversicherung wird zur Sofortrente – so funktioniert’s
- Jahr für Jahr erhalten Hunderttausende Deutsche die Auszahlung ihrer Lebensversicherung – oft handelt es sich um Beträge von über 100.000 Euro. Doch wie lässt sich das angesparte Kapital sinnvoll verwenden? Eine besonders sichere und komfortable Lösung ist die Umwandlung in eine Sofortrente.Bei der Sofortrente wird das ausgezahlte Kapital einmalig in eine Versicherung investiert
- im Gegenzug erhält man eine lebenslange Monatsrente in fester Höhe. Die Auszahlung beginnt sofort und sorgt für ein planbares Einkommen im Ruhestand. Die Rentenzahlung erfolgt unabhängig von Kapitalmarktentwicklungen oder Zinsschwankungen – ein beruhigendes Gefühl
- gerade im Alter. Zudem ist die steuerliche Belastung gering: Nur ein Teil der Rente wird besteuert (sogenannter Ertragsanteil)
- was die Nettorente zusätzlich attraktiv macht. Auch das Kapitalanlagerisiko entfällt
- es liegt vollständig beim Versicherer. So ist die Sofortrente für Viele die ideale Anschlusslösung zur Auszahlung einer Kapitallebensversicherung. Ein weiterer Pluspunkt: Die Sofortrente belohnt ein langes Leben. Je älter man wird
- desto mehr lohnt sich die Entscheidung
- das Kapital in eine lebenslange Rente umzuwandeln. Denn die Zahlungen fließen bis ans Lebensende weiter
- selbst wenn die ursprünglich eingezahlte Summe rechnerisch längst aufgebraucht ist. Das bietet gerade Menschen mit guter Gesundheit oder familiär hoher Lebenserwartung einen deutlichen finanziellen Vorteil.
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Kein Lohn bei Krankmeldung nach Tätowierung?
- Wer sich tätowieren lässt und infolgedessen erkrankt
- riskiert den Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Ein selbst gewähltes Gesundheitsrisiko geht zu Lasten des Arbeitnehmers. Dies hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein jetzt entschieden.Im verhandelten Fall ließ sich eine als Pflegehilfskraft beschäftigte Frau ein Tattoo am Unterarm stechen. Die tätowierte Stelle entzündete sich
- sodass sie für mehrere Tage krankgeschrieben wurde. Die Arbeitgeberin verweigerte die Lohnfortzahlung für diesem Zeitraum – zu Recht
- wie das Gericht befand. Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz entfällt der Anspruch
- wenn die Arbeitsunfähigkeit selbst verschuldet ist. Das ist dann der Fall
- wenn ein verständiger Mensch die Ursache der Erkrankung selbst verschuldet hat. Da das Risiko von Hautentzündungen nach Tätowierungen bei 1 bis 5 Prozent liegt
- ist es nicht ungewöhnlich. Wer sich tätowieren lässt
- nimmt dieses Risiko bewusst in Kauf
- das wertete das Gericht als groben Verstoß gegen das eigene Gesundheitsinteresse. Zwar gehören Tätowierungen heute zur weit verbreiteten privaten Lebensgestaltung
- dennoch entbinden sie nicht von der Pflicht
- eigenverantwortlich mit der eigenen Gesundheit umzugehen.
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Teure Zeiten für Streitfälle: Rechtsschutz wird immer wichtiger
- Ein Rechtsstreit kann teuer werden – und ab sofort sogar noch teurer. Neue gesetzliche Regelungen treiben die Kosten für Anwälte und Gerichte spürbar in die Höhe. Ohne Rechtsschutzversicherung wird Gerechtigkeit schnell zur Luxusfrage.Mit Inkrafttreten der jüngsten Kostenrechtsnovelle im Juni 2025 sind die Gerichts- und Anwaltsgebühren weiter gestiegen. Ohne finanzielle Absicherung kann ein Rechtsstreit schnell zur Belastung oder sogar zum unkalkulierbaren Risiko werden. Rund 60 % der Mandanten verzichten aus Kostengründen auf eine Klage
- das zeigt eine Untersuchung des Bundesjustizministeriums. Auch rund die Hälfte der befragten Anwälte rät inzwischen wegen hoher Kosten vom Gang vor Gericht ab. Das Problem wird sich mit den neuen Gebühren weiter verschärfen: So steigen die Kosten für eine Kündigungsschutzklage um rund 25 % auf über 4.100 Euro. Wer ein defektes Auto zurückgeben will
- muss künftig mit über 11.000 Euro an Gesamtkosten rechnen – ein Anstieg um 34 %. Selbst in weniger existenziellen Fällen wie Reisemängeln oder dem Kauf einer gefälschten Uhr schnellen die Kosten um 16 bis 43 % in die Höhe.
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Solarstrom richtig absichern: So schützen Sie Ihre Photovoltaikanlage
- Solarstrom ist nicht nur gut fürs Klima
- sondern auch für den Geldbeutel: Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach senkt die Stromkosten und macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Doch wer eine Solaranlage nutzt
- sollte auch an den passenden Versicherungsschutz denken
- denn Schäden können schnell teuer werden.Kleinere Anlagen auf Einfamilienhäusern sind oft bereits über die Wohngebäudeversicherung abgesichert – vorausgesetzt
- sie wurden rechtzeitig gemeldet und ausdrücklich im Vertrag berücksichtigt. Doch Vorsicht: Der Basisschutz greift in der Regel nur bei klassischen Naturgefahren wie Sturm
- Hagel
- Feuer oder Schneedruck. Schäden durch Diebstahl
- Vandalismus oder Netzstörungen sind häufig nicht abgedeckt. Deshalb gilt: Klären Sie frühzeitig mit Ihrem Versicherer
- ob und in welchem Umfang Ihre Anlage geschützt ist. Wichtig ist auch
- die Installation zu melden
- denn sie erhöht den Gebäudewert und damit die erforderliche Versicherungssumme. Wer auf Nummer sicher gehen will
- wählt eine spezielle Photovoltaikversicherung. Je nach Tarif deckt sie nicht nur Naturgefahren ab
- sondern schützt auch vor Diebstahl
- mutwilliger Beschädigung
- Kurzschluss
- Überspannung
- Blitzschlag
- Fehlbedienung oder Konstruktionsfehlern.
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Hagel, Sturm, Überschwemmung: Wie gut ist Ihr Auto versichert?
- Extremwetter ist längst keine Ausnahme mehr
- sondern Teil des Alltagsrisikos – auch für Autofahrer. Heftige Gewitter
- Hagelschauer und Sturmböen können in wenigen Minuten schwere Fahrzeugschäden anrichten. Die gute Nachricht: Wer sein Auto teil- oder vollkaskoversichert
- ist bei Unwetterschäden finanziell geschützt.Der Klimawandel macht Unwetter zur neuen Normalität
- die Bilanz der deutschen Kfz-Versicherer für 2024 spricht eine klare Sprache: Rund 340.000 kaskoversicherte Fahrzeuge wurden im vergangenen Jahr durch Sturm
- Hagel
- Blitzschlag oder Überschwemmungen beschädigt. Die Versicherer zahlten dafür insgesamt 1
- 3 Milliarden Euro
- wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jetzt mitteilt. Einige Regionen waren besonders stark betroffen: Bayern
- Baden-Württemberg und Thüringen lagen an der Spitze – nicht nur bei der Anzahl der Schäden
- sondern auch bei der Schadenshöhe. Im Schnitt zahlten Versicherer dort über 4.000 Euro pro beschädigtem Fahrzeug. Der Grund: Heftige lokale Sturmzellen und massive Hagelschauer richteten innerhalb kürzester Zeit immense Schäden an.
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BU-Versicherung für Schüler: Warum der frühe Einstieg lohnt
- Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zählt zu den wichtigsten Absicherungen im Leben
- das gilt nicht nur für Erwachsene. Auch für Kinder und Jugendliche ist eine frühzeitige Absicherung sinnvoll. Bereits ab etwa zehn Jahren ist der Abschluss einer BU möglich – und gerade dieser frühe Zeitpunkt bringt entscheidende Vorteile mit sich.Die BU zahlt eine monatliche Rente
- wenn das Kind aufgrund von Krankheit oder Unfall dauerhaft nicht mehr zur Schule gehen kann oder später berufsunfähig wird. Besonders bei schwereren Erkrankungen kann das eine enorme Entlastung für die Familie bedeuten
- etwa wenn ein Elternteil seine Arbeitszeit reduzieren muss
- um das Kind zu betreuen. Der größte Vorteil beim frühen Abschluss: Kinder und Jugendliche sind in der Regel gesund
- treiben selten riskante Hobbys und haben noch keinen risikobehafteten Beruf. Das senkt die Beiträge dauerhaft
- denn die Gesundheitsprüfung erfolgt nur einmal bei Vertragsabschluss. Wer sich also bereits als Schüler absichert
- sichert sich günstige Beiträge und stabile Vertragsbedingungen über die gesamte Laufzeit
- selbst wenn später Krankheiten auftreten oder ein risikoreicher Beruf gewählt wird. Ein frühzeitiger Abschluss schützt zudem vor bösen Überraschungen: Schon eine Krankschreibung wegen Schulstress
- Angststörungen oder Depressionen im Jugendalter kann dazu führen
- dass der Abschluss einer BU später nur eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich ist.